Wieviel kostet Podcasten in 2025?
Wir publizieren seit 2018 mehr oder weniger regelmässig neue Episoden unseres Podcasts. Erst haben wir mit Anchor experimentiert, eine Lösung, die von der Idee bis zum Publizieren der ersten Episode etwa 5 Minuten einnimmt. Eine einfache Lösung, welche kurze Zeit später von Spotify übernommen wurde.
Der Weg zum besseren Setup
Wenn du gerne Podcasts produzierst, wirst du schnell mehr wollen, auch wenn die Hörer:innen es vermutlich kaum bemerken. Mehr bedeutet in erster Linie ein besseres Mikrofon, das wiederum einen Kopfhörer und einen Recorder erfordert.
Wir haben über die Jahre verschiedene Mikrofone und Audio-Interfaces getestet und dabei einige Favoriten gefunden.
Die Empfehlungen
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Ein hervorragendes Setup besteht aus dem Zoom PodTrak P4 in Kombination mit den Rode Procaster-Mikrofonen. Allerdings bringt dieses Setup gewisse Anforderungen mit sich: ein stabiles Mikrofonstativ, ein optimiertes Raum-Setup und eine relativ gründliche Nachbearbeitung. Da mein Können meine Zeit beschränkt ist, waren wir ständig auf der Suche nach einfacheren Alternativen. Trotzdem sollte die Qualität eingermassen erhalten bleiben.
Die einfache Lösung
Wer eine unkomplizierte, aber hochwertige Lösung sucht, für den ist das Shure MV7i eine perfekte Wahl. Es bietet eine erstklassige Klangqualität und reduziert den technischen Aufwand auf ein Minimum. Wir nehmen seit einigen Episoden damit auf und ich bin begeistert. Der Aufwand von Aufnahme bis zur finalen Audioproduktion hat sich um ein Mehrfaches reduziert. Eine Nachbearbeitung ist für unser Bedürfnis nicht mehr nötig. Wir nehmen direkt am iPhone oder iPad in Ferrite auf, schneiden vorne und hinten etwas ab, fügen Intro und Outro hinzu, schieben die Episode zu Auphonic hoch und fertig.
Für unterwegs
Für spontane Aufnahmen, beispielsweise bei einem Spaziergang in der Mittagspause, haben wir uns für das DJI MIC 2 entschieden. Wir stecken das Micro ins iPhone und nehmen damit direkt in Ferrite auf. Ziemlich einfach und die Qualität der zahllosen Ansteck-Micros ist für uns völlig ausreichend.
Fazit
Wenn du ein Smartphone besitzt, steht deinem ersten Podcast nichts im Weg. Kostenpunkt Null. Macht dir die Aufnahme Spass, wirst du vermutlich rasch in die Welt des Podcast-Zubehörs eingesogen, in die du beliebig viel oder wenig Zeit und Geld investieren kannst. Ob sich das in der Qualität für deine Hörer:innen bemerkbar macht? Fraglich. Aber Geld in ein Hobby zu stecken, das Freude bereitet, ist sicherlich keine schlechte Idee.