Seit einiger Zeit ziehe ich mich mehr und mehr aus den sozialen Netzwerken zurück. Auf meinem iPhone Homescreen schafft es keine einzige App mehr - bis gestern.
Das Versprechen von foto sieht gut aus. Meine neue Kamera hat nichts damit zu tun, dass ich kurzerhand einen Account eröffnete.
Die App und das Konzept wirkt durchdacht. Angefangen beim überlegten, minimalistischen und ansprechende Icon, der fotobegeisterten Community, dem Foto-Podcast oder der Beschränkung der Tags (pro Post drei). Die Einfachheit und Beschränkung tut gut. Wie lange es wohl andauert?
Post in foto
Manchmal frage ich mich, wie viele vergessene Accounts von mir irgendwo im Netz herumschwirren. Kleine Digitale Tagebücher einer früheren Version von mir.
Wer sich in einer Weise für Medien interessiert, kennt das jährliche International Journalism Festival1 in Perugia. Jakum Parusinski hat seine Reflektionen der Ausgabe 2025 pointiert nidergeschrieben.
Media conferences have the unfortunate tendency to turn into pity-parties. Asked about our view of the future, we see nothing but endless problems (we all do it; I, for one, am certainly guilty). The bigger issue is that then we throw up our hands and announce that trying to solve the problem with our current resources is useless and shift the blame.
In a way, this is the biggest change I have seen at this specific festival. Time and again, when someone said that they couldn’t do anything about an issue, other publishers stood up and said how they were addressing it.
Herausforderungen bewältigen und sich deren nicht ergeben. Ein bedeutsamer Kulturwandel, welcher positiv stimmt.
Das International Journalism Festival in Perugia gilt als einer der wichtigsten Treffpunkte für Medienschaffende weltweit und grösster Medienevent in Europa. Es werden aktuelle Trends, digitale Innovationen und die Zukunft des Journalismus diskutiert.
Die charmante Vorlesefunktion in Safari auf iOS ist toll, sie ist flüssig und relativ angenehm. Auf dem Mac wiederum ist sie frustrierend.
Listen to Page button in iOS
Um dir einen Artikel vorlesen zu lassen gibt es zwei sehr unterschiedliche Vorgänge, wenn du in Safari auf einer Seite mit einem Text bist.
iOS
Klicke auf den “Reader”-Button
Klicke auf “Listen to Page”
MacOS
Klicke auf den “Reader”-Button
Gehe im Menü auf Sprache
Klicke auf Start Sprachausgabe starten
Allenfalls in den Systemeinstellungen unter Accessibility noch eine angenehmere Stimme auswählen.
Wieso das auf iOS so intuitiv ist und auf dem Mac komplett versteckt ist mir ein Rätsel. Ein kleines Problem, das ist mir klar. Aber wieso? Warum nicht einheitlich?
“Nine out of ten AI chatbot responses about news queries contained at least “some issues”, BBC research has claimed.
The BBC added that 51% of the AI answers from four chatbots featured “significant issues” according to its journalists who reviewed the responses.
Responses from Google’s Gemini contained the most significant issues (more than 60%) followed by Microsoft’s Copilot, OpenAI’s ChatGPT and Perplexity (just above 40%).” pressgazette.co.uk
Wie verhindern wir, dass Falschinformationen noch mehr zur Norm werden?
Ein AI-Chatbot der European Broadcasting Union (EBU) könnte auf verlässliche(re), könnte ein Lösungsansatz sein. Kann dieser mit den bereits etablierten Chatbots und Schwindelerregender Entwicklung mithalten? Der Kampf gegen Falschinformationen wird sicherlich nicht leichter.
Ein Paradies für Kreative: Die BBC hat ihr gewaltiges Archiv von 33 000 Soundeffekten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es gibt zahlreiche Kategorien und tolle Filtermöglichkeiten. Ein weiteres grosses Geschenk der BBC.
Neue Welt, neue Regeln, neue Herausforderungen. Der immer lesenswerte Newsletter von Simon Owens greift ein spannendes Thema auf: “The thorny ethics around child influencers”.
There’s a reason that child labor laws exist — both inside and outside the entertainment world. Policymakers will need to adapt them to this emerging industry. Simon Owens’s Media Newsletter
Kinderarbeit ist aus gutem Grund streng reguliert. Das bestehende Regelwerk stösst mit der Ausbreitung der Eltern-Influencer an seine Grenzen. Es fehlt an klaren Richtlinien.
Ohne Influencer-Eltern zu verurteilen, scheint die Ausweitung des Kinderschutzes von TV auf Internet ein einfacher und logischer Schritt.
Wir publizieren seit 2018 mehr oder weniger regelmässig neue Episoden unseres Podcasts. Erst haben wir mit Anchor experimentiert, eine Lösung, die von der Idee bis zum Publizieren der ersten Episode etwa 5 Minuten einnimmt. Eine einfache Lösung, welche kurze Zeit später von Spotify übernommen wurde.
Der Weg zum besseren Setup
Wenn du gerne Podcasts produzierst, wirst du schnell mehr wollen, auch wenn die Hörer:innen es vermutlich kaum bemerken. Mehr bedeutet in erster Linie ein besseres Mikrofon, das wiederum einen Kopfhörer und einen Recorder erfordert.
Wir haben über die Jahre verschiedene Mikrofone und Audio-Interfaces getestet und dabei einige Favoriten gefunden.
Die Empfehlungen
Top
Ein hervorragendes Setup besteht aus dem Zoom PodTrak P4 in Kombination mit den Rode Procaster-Mikrofonen. Allerdings bringt dieses Setup gewisse Anforderungen mit sich: ein stabiles Mikrofonstativ, ein optimiertes Raum-Setup und eine relativ gründliche Nachbearbeitung. Da mein Können meine Zeit beschränkt ist, waren wir ständig auf der Suche nach einfacheren Alternativen. Trotzdem sollte die Qualität eingermassen erhalten bleiben.
Die einfache Lösung
Wer eine unkomplizierte, aber hochwertige Lösung sucht, für den ist das Shure MV7i eine perfekte Wahl. Es bietet eine erstklassige Klangqualität und reduziert den technischen Aufwand auf ein Minimum. Wir nehmen seit einigen Episoden damit auf und ich bin begeistert. Der Aufwand von Aufnahme bis zur finalen Audioproduktion hat sich um ein Mehrfaches reduziert. Eine Nachbearbeitung ist für unser Bedürfnis nicht mehr nötig. Wir nehmen direkt am iPhone oder iPad in Ferrite auf, schneiden vorne und hinten etwas ab, fügen Intro und Outro hinzu, schieben die Episode zu Auphonic hoch und fertig.
Für unterwegs
Für spontane Aufnahmen, beispielsweise bei einem Spaziergang in der Mittagspause, haben wir uns für das DJI MIC 2 entschieden. Wir stecken das Micro ins iPhone und nehmen damit direkt in Ferrite auf. Ziemlich einfach und die Qualität der zahllosen Ansteck-Micros ist für uns völlig ausreichend.
Fazit
Wenn du ein Smartphone besitzt, steht deinem ersten Podcast nichts im Weg. Kostenpunkt Null. Macht dir die Aufnahme Spass, wirst du vermutlich rasch in die Welt des Podcast-Zubehörs eingesogen, in die du beliebig viel oder wenig Zeit und Geld investieren kannst. Ob sich das in der Qualität für deine Hörer:innen bemerkbar macht? Fraglich. Aber Geld in ein Hobby zu stecken, das Freude bereitet, ist sicherlich keine schlechte Idee.
Seit letztem Herbst bin ich Sunrise Flex-Abonnent. “Tausche dein Phone, wann immer du willst” – so wirbt Sunrise für das Angebot. Die Idee dahinter: Jedes Jahr ein neues iPhone nutzen, ohne grosses Kaufen und Verkaufen. Ich rechne mir schön, dass sich das für mich lohnt. Schliesslich begleitet mich mein iPhone täglich – ob beim Filme schauen, Hörbücher hören, Podcasts geniessen oder Musik streamen. Ausserdem nutze ich es intensiv zum Fotografieren und Filmen, vor allem von unserer Tochter.
Sunrise Werbung
Die Kosten – so kannst du es dir schönrechnen
Aktuell bezahle ich für ein iPhone 16 monatlich CHF 25.– sowie CHF 10.– für das Flex Upgrade. Macht zusammen CHF 35.– pro Monat oder umgerechnet knapp CHF 1.– pro Tag.
Lohnt sich das? Rational betrachtet, könnte ich auch mit einem zwei oder drei Jahre alten Gerät dieselben Dinge tun und meine täglichen Kosten entsprechend reduzieren. Für mich zählt zur Funktionalität auch das Erlebnis: die beste Qualität, das Gefühl, ein aktuelles Gerät in den Händen zu halten, der Spass, den mir neue Technik bereitet. Das alles ist schwer zu beziffern, aber für mich wertvoll genug, um das Upgrade als eine lohnende Investition in mein Hobby zu sehen. Besonders sinnvoll? Vermutlich nicht.
Die Flexibilität – ein unterschätzter Vorteil
Dank des Flex Upgrades muss ich mir keine Gedanken über Modell, Speichervariante oder Farbe machen. Ich kann einfach ausprobieren und später unkompliziert wechseln.
Kürzlich habe ich vom iPhone 16 Pro auf das reguläre iPhone 16 gewechselt. Überraschenderweise begleitet mich das pinke iPhone seit einigen Wochen. Ich vermisse weder das Always-On-Display noch die Zoom-Linse, hochauflösende Makrofotos oder 120 Bilder pro Sekunde. Selbst die längere Batterielaufzeit und die schmaleren Bildschirmränder des Pro-Modells bleiben unbemerkt. Einzig der etwas ruckligere Bildschirm fällt mir gelegentlich auf – aber auch das ist kein Dealbreaker.
Fazit
Sunrise Flex ist kein günstiges Vergnügen, aber es gibt mir eine Freiheit, die ich nicht mehr missen möchte. Der Wechsel von Modell, Speicher oder Farbe ist unkompliziert, und ich kann stets das Telefon nutzen, ohne mich langfristig festzulegen. Zudem kann ich jederzeit aussteigen. Es bleibt ein kostspieliges Hobby, aber eines, das mir Freude macht.
Die Welt ist im Wandel, auch im Beruf. Auf den Punkt gebracht:
Particularly since the pandemic, the expectations for marketers have changed. The consumers and audiences you want to reach have changed. So Tessa asks a simple question: are you still doing the same things as before?
“We as marketers have to check in with ourselves and say, ‘have we changed? Are we still doing what we were doing three years ago, four years ago?’ And if the answer is yes, that is the first sign that we need to stop expecting that if we execute the same way and do more and more that this means we’re going to get more in return.”
In der heutigen Zeit ist Produktivität mehr als ein Modewort – es ist ein Markt. Von Workshops zur persönlichen Entwicklung bis zu den digitalen Helferlein, die uns in der vernetzten Welt unterstützen, gibt es unzählige Angebote.
Mit der Verbreitung von KI-Technologien der Markt neuen Auftrieb. Vorne dabei sind Google’s NotebookLM, das im Wettstreit mit Notion und Second Brain-Lösungen wie Obsidian steht, sowie Microsoft OneNote im Businessbereich. Apple’s Notizenapp wirkt in diesem Kontext wie Digital Detox: Simpel und schnörkellos.
Vorteile von Apple Notes
Apple Notes bringt einige Vorteile mit sich:
Tief ins System integriert, einfaches Teilen, Drag-and-Drop und Schnellzugriff
Um nicht in einer Flut von Apps zu versinken, beschränke ich mich auf möglichst wenige Anwendungen. Die Standardanwendungen von Apple – sei es Erinnerungen, Podcasts, Musik oder eben die Notizenapp – werden jährlich solider. Daher versuche ich mich wiedermal mit Apple’s Notizen.
Einige Features werden schnell vermisst. Während durch Shortcuts ersetzt werden kann, habe ich mich für den einfachen Weg entschieden und die Erweiterung NotesCmdr geladen.
Supercharge Apple Notes with Slash Commands, Templates and Markdown
Die Erweiterung kostet einmalig (wie erfrischend) 15$ und leistet, was sie verspricht, nicht mehr und auch nicht weniger. Für mich bringen insbesondere die Templates oder das schlichte einfügen des aktuellen Datums1 per Kurzbefehl eine bereits eine Erleichterung.
Amber ist ein minimalistisches, einfaches Schreibprogramm mit integrierter (auf Wunsch lokaler) AI Schreibhilfe. Auffällig ist der Hype, den sie um die Einführung kreieren.
Die passende Hardware
Elegent, minimalistisch, klassisch. Ein Wegweiser, wie sich die Software anfühlen soll. Ein visuelles Versprechen, welches potentiell auf Social Media für Aufmerksamkeit sorgen kann.
Onboarding
Frühzugriff bekommst du mit etwas Glück per E-Mail - keine Überraschung. Die Option mit $5 den Zugang direkt freizuschalten ist clever.
Early Access für $5
Einmal im Early Access
Eine E-Mail bestätigt den Zugang, gefolgt von einem durchdachten Onboarding-Prozess. Zwei Aspekte stechen hervor:
Meet us in person to dive deeper: In direkten Austausch kannst du deine Erfahrung weitergeben, direkt die Entwicklung mitgestalten und bekommst Einblick in die Vision.
Engage on the public roadmap: Du kannst die nächsten Entwicklungsschritte einbringen und priorisieren.
Why Your Boring Podcast Won’t Get Better with Video (The Podcast Setup)
Meine ersten Aufgaben im Onlinemarketing sind über zwei Dekaden her. Geändert hat sich am Grundsatz wenig. Content ist und bleibt die Königin, alles andere ist Beigemüse.
Erst spendet Tim Apple eine Million zur Amtseinführung für Trump. Nicht Apple als Unternehmen, aber doch Tim Cook. Zur Amtseinführung sitzt er an vorderster Front, Seite an Seite mit den Reichsten der Welt: Musk, Zuckerberg und Bezos. Nur wenige Wochen später beginnt Apple wieder, X finanziell zu unterstützen und Werbung zu schalten. Eine Hand wäscht die Andere.
Apple, nur wenige Wochen nach Trumps Amtseinführung kaum wiederzuerkennen.
Ein echter Realtitätscheck ist das Umbenennen in Apple Maps von Golf von Mexiko zu Golf von Amerika in Amerika, ausserhalb in Golf von Mexiko (Golf von Amerika). Apple ist halt auch nur eine Firma mit ihrer eigenen Agenda. Sie stammt nicht aus Russland oder China, aber aus einem Land mit eigenen Interessen.
On his first day in office, President Trump issued an executive order to rename what was known for more than 400 years as the Gulf of Mexico. On Monday, the change officially took effect. (npr.org)